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Liebe Eisenbahnfreunde,
wir haben uns auf Grund
zunehmendem Interesse und immer wieder an uns gerichteter Fragen
bemüht, eine kurze Abhandlung über die geschichtliche
Entwicklung der Eisenbahn und ihre wirtschaftliche Bedeutung, hier
zu veröffentlichen.
Besonders Schülern
(und Lehrern) wollen wir damit eine Hilfestellung geben, wenn sie
Themen, Daten oder Unterstützung für schulische Aufgaben
und Referate um die "Eisenbahn" brauchen.
Das heißt jedoch nicht, dass sie mit dem Text allein, den
ganzen Komplex und die vielfältigen Zusammenhänge der
Eisenbahn zur Physik und Technik, zur Geschichte und Geographie,
sowie ihre wirtschaftliche Bedeutung und Fragen zu ihrem Umweltschutz,
hiermit umfangreich beantwortet bekommen.
Vielmehr würden
wir uns wünschen, wenn sie uns reichlich vor so einer Aufgabenstellung
im Eisenbahn-museum Weiden besuchen würden, um Ihnen weitergehende
Fragen im persönlichen Gespräch und an Hand von Exponaten,
Demonstrationsmodellen und unserem Archivmaterial, systematisch
zu beantworten.
Gerne können Sie
diesen kostenlosen Service, nach telefonischer Voranmeldung (0961
7511) jeden Freitag (außer an Feiertagen) ab 19:30 Uhr, im
Eisenbahnmuseum wahrnehmen.
Eisenbahngeschichte
allgemein -
und ihre wirtschaftliche Bedeutung für Weiden und die ganze
Oberpfalz
Menschen waren seit
je her unterwegs,
Zum Jagen,
Entdecken,
um Handel zu treiben
und Kriege zu führen
oder auf Pilgerreisen.
- Vor etwa 6000 Jahren
konnte sich der Mensch nur im Gehen, Reiten oder Schwimmen fortzubewegen.
Transportieren von Sachen war nur auf Schiffen oder auf den Rücken
von Tieren (Elefanten, Kamele, Büffel, Pferde, Esel, Strauße)
und Menschen möglich
Vor etwa 4000 Jahren
wurden erstmals Baumstämme als Rollen verwendet . (Pyramidenbau
in Ägypten).
Später sägte man Scheiben von dicken Baumstämmen
ab, bohrte mittig ein Loch hinein und man hatte ein Rad. (für
Karren)
Zwei solcher Räder konnte man drehbar mit einer Achse verbinden
und darauf Karren oder Wagen bauen. (Das Fahren war erfunden)
Vor 2000 Jahren
nutzte man erstmals Spurrillen, die diese Wagen auf den noch nicht
befestigten Wegen hinterließen. Damit konnten mehrere Wagen
hintereinander und ganze Wagenzüge ohne Lenkung befördert
werden. (Spur- und Rollbahnen).
1400 Jahre n Chr
gründete Franz Taxis, - beauftragt von Kaiser Maximilian
I. - die Post.
Anfangs waren Boten zu Fuß unterwegs, - dann Postreiter
auf Pferden.
Später setzte
er die ersten Postkutschen ein, die Personen, Waren und Nachrichten
beförderten und immer die gleichen Pfade, entlang der Flussläufe
befuhren.
Dort waren auch die
ersten menschlichen Ansiedlungen vorhanden. In ihrer Nähe
wurden Stationen zum Pferdewechsel und zum Um- und Aussteigen
eingerichtet.
Sie hießen Posthaltereien oder Poststationen.
1680
erhitzte erstmals ein Tüftler namens Newton Wasser in einem
verschlossenen Kessel, an dem er waagerecht am oberen Deckelrand
ein Loch anbrachte, an das er ein verjüngtes Rohr befestigte.
Den Kessel setzte er auf ein Fahrgestell mit 4 Rädern. Als
das Wasser verdampfte und der Dampf am freien Rohrende ausdrang
entstand ein unheimlich großer . Rückstoß, der
im Stande war, das Fahrgestell in Bewegung zu setzen. Der erste
Dampfdüsenantrieb war erfunden.
1681
baute Verbiest - ein anderer Bastler - ein ähnliches Gefährt
mit 3 Rädern, wobei er aber das Dampfausströmrohr bogenförmig
krümmte und den austretenden Dampf über eine Umlenkschütte
einem Schaufelrad zuführte, das mit Zahnrädern die hinteren
beiden Räder antrieb. Das war der erste Dampfturbinenantrieb.
1700
Die immer tiefer gewordenen Furchen der Wege, die oft auch Gräben
und Löcher aufwiesen befestigte man unten und seitlich mit
Holzbalken
In Bergwerken verwendete man solche Bahnen zur Führung der
Kohle- und Erzwagen.
.
1762
baute James Watt einen Apparat, in dem mit Feuer Wasser zum Verdampfen
gebracht wurde und damit ein Kolben in einem Zylinder eine große
Schubkraft erzeugte. Die erste ortsfeste Dampfmaschine war erfunden.
1769
trieb erstmals der Franzose Cugnot (er war ein General von Napoleon)
ein dreirädriges Landfahr-zeug mit solch einer Kolben-Dampfmaschine
an. Dies geschah mit einer Treibstange die über einen Kurbelzapfen
am vorderen Treibrad befestigt war.
1800
Ersetzte man die hölzernen Schienen, die die Last der Dampfmaschinen
nicht mehr aushielten, zunächst durch Flacheisen. Außerdem
stellte man fest, dass bei außen liegenden Führungsschie-nen,
ein Ausweichen nicht möglich war.
Man versah deshalb die Räder der Fahrzeuge mit innen liegenden
Spurkränzen und verlegte die Schienenprofile außerhalb
der selben .
Somit konnten auch Gleisbögen gefahrlos und ohne große
Reibung durchfahren werden.
Das Prinzip der heutigen Eisenbahnschiene war entdeckt.
1804
gelang Trevithick der Bau der ersten fahrfähigen Dampflokomotive
mit vier Rädern, die auf eisernen Schienen betrieben wurde
und in einem englischen Bergwerk eingesetzt war. Sie konnte bereits
5 Wagen ziehen die mit 10 t beladen und zusätzlich mit 70
Personen besetzt waren.
1825
baute Robert Stephenson die erste brauchbare Lokomotive für
den allgemeinen Verkehr, für die neu eröffneten Strecke
von Stockton nach Darlington.
1829
fand in England ein Lokomotivrennen statt, bei dem 4 verschiedene
Lokomotivkonstruktionen teilnahmen - die Loks "Cycloped"
(Hersteller unbekannt), "Novelty" (John Erocsson), "Sans
Parail" (Hackworth), "Rocket" (Georg Stephenson).
Siegerin wurde die " Rocket" mit 40 kmh.
Im gleichen Jahr wurde
auch in Amerika mit den Lokomotiven "Best Friend", "De
Witt Clinton" und "John Bull" der Eisenbahnbetrieb
aufgenommen.
1869 am 10.Mai,
wurde die erste durchgehende Bahnverbindung Amerikas, vom Atlantik
zum Pazifik in Betrieb genommen. (Golden Spikes-Szenerie in Promontorie
im Staate Utah)
In der restlichen Welt wollte man sich erst einmal überlegen,
wo solche Bahnen am notwendigsten gebraucht würden, da ihr
Bau sehr lange dauerte und viel Geld verschlang.
In allen Ländern entstanden daher sogenannte Eisenbahn-Comitees,
welche die Planungen durchführten und das nötige Geld
herbeischaffen mussten.
Da es mit so schweren
Lokomotiven nicht möglich war über steile Berge zu fahren,
musste man Tunnels, Brücken und Bahndämme vorsehen und
die Trassen möglichst eben und ohne größere Steigungen
anlegen.
Hierzu eigneten sich am besten die ohnehin schon vorhandenen Linien
der Postkutschen und ihre Stationen mit Remisen (Werkstätten).
Als Spurweite für die Gleise übernahm man auch gleich
den Abstand der Räder von 1435 mm - und für die Eisenbahnwagen,
die Aufbauten der Postkutschen.
1828 wurde die
erste Pferde-Eisenbahn am europäischen Festland, zwischen
Linz an der Donau und Budweis (damals noch K&K-Monarchie)
in Betrieb genommen.
1835 fuhr am 6.
Dezember der erste Zug in Deutschland zwischen Nürnberg
und Fürth. Die Lokomotive "Adler" wurde von Stephenson
(England) geliefert und war eine dreiachsige >Patentee<
Konstruktion mit zweiachsigem Tender (Kohle- / Wasser-Wagen).
Nach der Eröffnung der Strecken Nürnberg - Fürth
(1835), München - Augsburg (1840); Leipzig - Dresden (1837)
und Potsdam - Berlin (1839), war bis 1875 das Eisenbahnnetz in
Bayern auf eine Streckenlänge von 904 km angewachsen und
im Norden Deutschlands schon auf 2150 km ausgeweitet worden.
Während die Oberpfalz
zu Beginn des 19.Jahrhunderts ihr ärmliches Dasein fristete,
verließen viele Bauern und Handwerker - meist junge Leute
- unsere Heimat, um sich in größeren Städten,
im Ausland oder gar in Amerika eine neue Existenz aufzubauen.
Überall in der Gegend
waren die Eisen- und Hammerwerke, sowie die Glashütten und
Webereien gezwungen, ihre Betriebe aufzugeben, weil hier kaum Rohstoffe,
Bodenschätze oder Kohle für die Herstellung ihrer Erzeugnisse
vorhanden waren.
Das Herbeischaffen dieses Materials aus dem weit entfernten Ruhrgebiet,
aus Schlesien oder der Tschechei mit Fuhrwerken, dauerte lange und
war sehr kostspielig.
Da kamen aus Amerika
leidenschaftlich gehaltene Schriften des Volksökonom (Wirtschafts-Wissenschaftlers)
Dr. Friedrich List, in denen von - steigendem Wohlstand, - dem Ausgleich
wirtschaftlicher Bedürfnisse, - der Erschließung neuer
Industriestandorte, - der Möglichkeit des Arbeitskräfteaustausches,
- von Ausübung neuer Berufszweige, - vom Anschluss an die großen
Welthandelsplätze - und - dem Gewinn eines Durchgangsverkehrs
- durch eine Eisenbahn berichtet wurde.
Auch in Bayern erkannte
man nach der ursprünglichen Favorisierung der Schifffahrt und
besonders des Main-Donau-Kanals, schon bald den größeren
Nutzen dieser Schienenwege und so bemühten sich die Oberhäupter
der Gemeinden und Städte, auch in unsere Gegend eine Eisenbahn
zu bringen.
Besonders der Weidener
Rechtsanwalt und Mitglied der Kammer der Abgeordneten in München
Gustav von Schlör und der Techniker Paul Denis, machten sich
bei der Regierung stark und forderten eine Bahnverbindung von Eger,
über Weiden und Regensburg, bis München .
Beide wussten auch, dass
durch den Bahnbau wieder viele Menschen Arbeit und somit Brot erhalten
würden und dass das viele Geld (875 000 Gulden für den
Streckenbau und weitere 100 000 Gulden für die Bahnhochbauten),
hier gut angelegt wäre.
Außerdem war hier im Oberpfälzer Wald viel Holz für
die Eisenbahnschwellen und Granitgestein für Gleisschotter
vorhanden und die in der Nähe gelegenen Hüttenwerke in
Haidhof, Auerbach und Sulzbach konnten mangels anderer Aufträge,
schnell die benötigten Schienen herstellen und liefern.
Als dann 1855
der Erlass des königlichen Hauses erging die "Ostbahn-Gesellschaft"
zu gründen und eine Eisenbahn von Regensburg nach Eger zu bauen,
machte man sich rasch ans Werk und begann in Regensburg , entlang
der Naab, den Bahnbau in Richtung Schwandorf (bis Irrenlohe) voranzutreiben.
Zunächst wollte man jedoch eine direkte Verbindung nach Amberg,
Sulzbach und Auerbach, um die Produkte des dortigen Montanzentrums
- Kohle und Stahl - näher an die Absatzmärkte zu bringen
und auch von dort schneller in die Kurfürstenstadt Bayreuth
zu gelangen.
1859 kam die Eisenbahn von München über Landshut,
Neufahrn, Geiselhöring nach . Regensburg.
1859 erreichte
die Bahn von Irrenlohe her, die Stadt Amberg.
1863 war
man über Weiden bis Pressath gelangt
1864 kam
die Eisenbahn über Neustadt WN nach Wiesau und weiter bis Mitterteich
1865 von
Mitterteich über Waldsassen nach Eger.
1877 war
die Durchquerung der Gebirgs- und Wasserscheide im Fichtelgebirge
Richtung Hof noch nicht in Angriff genommen.
Weiden wurde das Zentrum
des gesamten Bahnbaus in der nördlichen Oberpfalz und später
eine Eisenbahn-Betriebs-Direktion (EBD).
Was eine Stadt oder eine
ganze Region der Eisenbahn zu verdanken hat, war nirgends so deutlich
spürbar, wie gerade in der nördlichen Oberpfalz. Hier
zwischen Böhmerwald, Fichtelgebirge und Fränkischem Jura
lebten vor dem Bahnbau etwa 70 000 Menschen, heute dagegen 250 000.
Mit der Eisenbahn siedelten sich im ganzen Umland entlang der Schienen
neue Handwerks- und Industriebetriebe an und rasch war ein spürbarer
Wohlstand zu erkennen.
Als erste Fabrik in Weiden
eröffnete 1873 eine Werkstätte, die Öltropf-Apparate
für Kolben und Schieber herstellte. Es folgten Bankgeschäfte,
Brauereien, Porzellan- und Glasfabriken, eine Schnupftabakfabrik
und die Firma Witt.
Die Einwohnerzahl Weidens
vermehrte sich von 1863 mit 3 095 Menschen bis 1913 auf 15 500 Personen
( 5 x soviel).
So musste bald ein Schlachthof
und das Gas- und Wasserwerk gebaut und die Schulen, das Krankenhaus
und der Friedhof erweitert werden.
Hinter dem Rangierbahnhof
entstand eine Eisenbahn-Betriebs-Werkstätte (BW)
und auf der Scheibe, ein Eisenbahn-Ausbesserungs-Werk
(EAW), - damals das einzige in der Oberpfalz.
1900 wurde als
vorerst krönender Abschluss, die St.Josefs Kirche errichtet.
In den Folgejahren bis
zum 1. Weltkrieg entwickelte sich das Verkehrsaufkommen zunehmend,
so dass auch nach Eslarn, Reuth-Erbendorf, Kirchenthumbach, Schönsee
und Tirschenreuth Nebenbahnen gebaut wurden. Sie sorgten dafür,
dass die dortige Bevölkerung, aber auch die landwirtschaftlichen
Produkte schneller an die Verbrauchermärkte und Arbeitsplätze
gelangen konnten.
Bis zur Gründung
der Deutschen Reichsbahngesellschaft am 01.04.1920, bei der die
"Königlich bayerische Staatsbahn", wie auch alle
anderen Länderbahnen in das Eigentum es Deutschen Reiches übergingen,
wurden hier im Weidener Ausbesserungswerk alle bayrischen Dampfloko-motiven
unterhalten und repariert.
Immer höhere Geschwindigkeiten
und größere Anhängelasten forderten von den damaligen
Lokomotiven die letzten Kraftreserven, was eine erhöhte Reparaturanfälligkeit
zur Folge hatte und in den Ausbesserungswerken für Arbeit sorgte.
Auch das Weidener Werk war gut ausgelastet und musste erweitert
werden - und wurde so zum größten Arbeitgeber in der
ganzen Region.
Nachdem die Weltwirtschaftskrise
der 20 er Jahre in unserer Gegend auf Grund der landwirtschaftlichen
Selbstversorgung keine größeren Schäden verursacht
hatte, kam in den 30 er Jahren eine wahre Blütezeit für
die Eisenbahn.
Gigantomanie und die Kriegsvorbereitungen der damaligen Machthaber
brachten der Reichsbahn erhebliche Transportleistungen und auch
eine Vermehrung des Fahrzeugparks. Allein von der Lokomotiv-Baureihe
52 wurden über 8 000 Stück in nur wenigen Jahren beschafft.
Die Olympiade 1936 und die Weltrekordfahrten der Dampflok "BR
05", der "E 19", der Triebwagen "Schienenzeppelin"
und "Fliegender Hamburger" waren willkommene Vorzeigeprojekte.
Der Zweite Weltkrieg
beendete diese Epoche drastisch. Die Bombardierungen der Industriewerke
und ganzer Bahnanlagen und Sprengungen vieler Straßen und
Brücken besiegelte bald das Aus für jegliche Verkehrsverbindungen
und allen technischen Fortschritt.
Erst das deutsche Wirtschaftswunder
und der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit verhalfen der Industrie,
dem Gewerbe und auch der Landwirtschaft wieder zu einem Neuanfang.
Wieder mussten ihre Erzeugnisse zu den Verbrauchern, und die Menschen
zur Arbeit gebracht werden. Im Eisenbahnbetrieb wurden neue Fahrzeuge
und Schienen notwendig, die auch gleich auf Hauptstrecken für
elektrische Zugförderung eingerichtet wurden.
Tausende kriegsbeschädigte Güterwagen wurden im Weidener
Ausbesserungswerk zu modernen Wagen umgebaut.
Der Bahnhof Weiden erhielt in den 60 er Jahren ein neues Gleisbildstellwerk
mit elektrischen Signalanlagen, das die vorherigen Stellwerke und
ihre mechanischen Formsignale ablöste.
1976 endete auch
bei uns mit der BR 64 die Dampflokzeit und Dieselloks und Triebwagen
hielten im Bahnverkehr Einzug.
Der Wegfall der alten Fahrzeuge brachte auch im Weidener Ausbesserungswerk
Einbußen in der Instandhaltung und bei der Wiedervereinigung
Deutschlands sollte das Werk sogar geschlossen werden.
Ein Zufall - und die Notwendigkeit über 1 000 aus den 60 er
Jahren stammende Reisezugwagen zu modernisieren und in "InterRegio-Wagen"
umzubauen, brachte nochmals einen Aufschwung für das Weidener
AW. Nachdem ein Konzept für den Umbau erarbeitet war und die
ersten IR-Wagen fertiggestellt waren, wurde aus politischen Gründen
und um die Ausbesserungswerke im Osten des wiedervereinten Deutschlands
besser auszulasten, das Weidener Werk geschlossen. .
Danach 1989 entstand
auf dem einstigen AW-Gelände das modernste private Waggonbauwerk
der Welt, die "PFA". Als nach etwa 10 Jahren die oben
erwähnten Bundesbahn-Wagen umgebaut waren, fehlte es auch der
PFA - wegen werksinterner Fehleinschätzung - an Folgeaufträgen
und eine Insolvenz war unvermeidbar. Einige kleinere Aufträge
für die holländische und italienische Eisenbahn und private
Bahnunternehmen, konnten den Konkurs 2004 nicht mehr abwenden.
Jahrelang wurde mit möglichen
Investoren verhandelt - ohne Erfolg - bis sich die schweizer Wagenbaufirma
"Stadler" 2005 auf dem PFA-Gelände einmietete. Aber
auch die ringt bei jeder Ausschreibung um Aufträge, um die
Weidener Niederlassung längerfristig auszulasten.
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